Juli im Garten

Juli im Garten

Wässern:

Vor allem Tomaten und Gurken brauchen jetzt viel Wasser.
Achten Sie darauf, dass der Kompost nicht austrocknet! Umsetzen hilft den Kompostiervorgang zu beschleunigen.
Mulchen Sie die Baumscheiben von Obstbäumen und achten Sie auch sonst auf ausreichende Wasserversorgung.
Gewächshaus lüften und Pflanzen feucht halten!
Kübelpflanzen müssen jetzt häufig gegossen werden!


Aussäen, Auspflanzen, Stecklinge machen.

In die Lücken, die durch die Ernte entstehen, können Sie Feldsalat, Spinat, Rucola (gut feucht halten!) aussäen.
Säen können Sie jetzt außerdem noch: Rote Rüben, Karotten (Dillsamen untermischen), Rosenkohl, Endivien, Grünkohl, Salat, Radieschen, Frühlingszwiebeln, Knollenfenchel.
Den sehr gesunden Chinakohl erst ab Mitte Juli aussäen.
Petersilie und Buschbohnen (bis Mitte Juli; achten Sie auf die richtigen Sorten, die auch noch ausreifen) können noch ausgesät werden.
Von den Rosmarinpflanzen können Sie jetzt Stecklinge nehmen.
Anfang Juli Rettich auspflanzen.
Stecken Sie jetzt die Zwiebeln der Herbstblüher.
Die stärksten Ausläufer der Erdbeeren können nun abgenommen und eingepflanzt werden.

Tricks:

Blumenkohlblätter nach innen knicken, wenn die Köpfchen ungefähr faustgroß sind, damit sie nicht durch die Sonne vergilben oder vergrauen (evtl. fixieren).
Ab jetzt die Kartoffelpflanzen anhäufeln.
Triebspitzen der Paprika ausbrechen führt zu einer größeren Ernte.
Bei den Tomaten weiter die Seitentriebe in den Blattachseln ausgeizen.
Beete immer wieder fein harken, damit nicht so viel Flüssigkeit verdunstet.
Rasen etwas länger stehen lassen, damit er nicht so viel Wasser braucht.
Bei Auberginen prüfen, ob sich nicht Kartoffelkäfer eingeschlichen haben (können mit Neem bekämpft werden).
Bretter auf den am häufigsten begangenen Wegen verhindern, dass der Boden verdichtet wird.

Ein Tipp zur biologischen Bekämpfung der Kirschessigfliegen an Kirschen und Himbeeren – damit wehren Sie Würmer im Obst ab!

Die „Super-Falle“ im Eigenbau: in einer PET-Flasche im oberen Beriech 2-3 mm große Löcher bohren und diese mit Wasser, vermengt mit je einem großen Spritzer Essig und Rotwein füllen und verschließen. Diese Flasche dann in der Baumkrone der Kirschen und direkt bei den Himbeeren aufhängen: nie wieder Würmer in Kirschen und Himbeeren!

Ernten:

Zucchiniblüten können gebacken, gekocht und gefüllt gegessen werden.
Kartoffeln (vor dem Gelbwerden des Laubs ernten), Mais, Karotten, Gurken, Kohlrabi, Kopfsalat …
Bohnen + Erbsen; Kraut abschneiden und auf den Kompost geben; Wurzeln für Stickstoffdüngung im Boden lassen!
Kräuter: Bis auf Oregano und Thymian, bei denen man auf das Erscheinen der Blüten wartet, werden die Kräuter nach Abtrocknen des Taus und vor der Blüte geerntet.
Zwiebeln, die im Frühjahr gesteckt wurden, können Sie jetzt ernten.
Im Glashaus sind jetzt Melonen, Auberginen, Paprika, Tomaten und Gurken zu ernten.
Viele Obstsorten können jetzt geerntet werden (frühe Sorten der Äpfel und Birnen, die meisten Beeren, aber auch Kirschen und Pfirsiche, sowie frühe Pflaumen).


Düngen:

Starkzehrer (Gurken, Kohl, Tomaten etc.) brauchen jetzt eine Düngung (auch Hornmehl, Brennnesseljauche etc.)
Letzte Düngung der Rosen und Obstbäume.


Schnitt etc.

Hecken können noch geschnitten werden, allerdings sollten Sie den Schnitt nicht in der größten Hitze vornehmen und die Hecken nach diesem gut gießen.
Fortlaufend Verblühtes (Rosen!) entfernen.
Entfernen Sie nach der Ernte die vertrockneten Teile der Erdbeerpflanzen, harken Sie den Boden rundherum vorsichtig auf  und düngen Sie die Pflanzen (zB. mit Kompost).
Wein soweit ausschneiden, dass die Früchte nicht beschattet werden.
Rote Johannisbeeren nach der Ernte auslichten.
Unschöne Äpfel werden entfernt, damit der Baum die Kräfte in die verbliebenen Früchte lenkt.
Pfirsichbäume nach der Ernte auslichten.